Submodalitäten, analoge, digitale Feinheiten der Wahrnehmung im NLP

NLP – Submodalitäten, analoge, digitale Feinheiten der Wahrnehmung im NLP

Submodalitäten im NLP

Die sogenannten Submodalitäten basieren auf dem fünf Sinnesystem und werden im Neurolinguistischen Programmieren (Abkürzung: NLP) als solche bezeichnet. Grundsätzlich unterscheidet man analoge und digitale Submodalitäten. Die Kurzform der fünf Sinne wird auch als auch als VAKOG bezeichnet. Die Abfolge der Wahrnehmung wird nach einer bestimmten Strategie des NLP vorgenommen. Im NLP geht man davon aus, die eigene Wirklichkeit in 5 Sinnen beschreiben zu können, in der die Untereinheiten die kleinsten Grundbausteine des subjektiven Erlebens bedeuten.

Submodalitäten Unterschiede zwischen analog und digital

Analoge und digitale Submodalitäten werden als Überkategorie unterschieden. Diese beiden übergeordneten Varianten ergeben die qualitative Untergliederung. Das Arbeiten mit Submodalitäten ist ein wesentlicher Bestandteil diverser NLP-Modelle.

Analoge Submodalitäten

Die analogen Submodalitäten bezeichnen die veränderbaren und messbaren Untereigenschaften. Analog bedeutet im Zusammenhang, dass die analoge Modalität stufenlos verändert werden können und auch messbar sind sowie auch einen fließenden Übergang besitzen können. Dieses zeigt die bedeutende Unterscheidung bezüglich der Digitalen auf.

Eine analoge Submodalität ist zum Beispiel:

  • Helligkeit
  • Kontrast
  • Tiefenschärfe
  • Breite
  • Höhe
  • Proportionen
  • Größe
  • Geschwindigkeit
  • Entfernung

Hierbei können die Eigenschaften ebenso auf einer Skala gemessen werden. Ein Bild kann dahingehend sozusagen dunkler oder auch heller dargestellt werden und ein Licht kann mit einem Lichtdimmer verändert werden. Ebenso lässt sich eine Geschwindigkeit anhand einer Skala messen. Die Kombination der analogen und digitalen Submodalitäten, bilden diese die Grundbausteine des bewussten Erlebens.

Jegliche Wahrnehmungen, welche über die Sinnessysteme aufgenommen werden, teilen sich in Untereinheiten auf und ergeben somit das bewusste Erleben. Innerlich ablaufende Prozesse können als Abfolge von Submodalitäten ganzheitlich beschrieben werden. Dann sprechen wir von Strategien im NLP.

Digitale Submodalitäten

Digitale Submodalitäten können nur zwei verschiedene Zustände annehmen, zum Beispiel:

  • ja / nein
  • assoziiert / dissoziiert
  • Film / Standbild
  • vorhanden / nicht vorhanden

Eine stufenlose Einstellung ist somit nicht geben, wie zum Beispiel beim Licht. Auch die digitalen Submodalitäten werden auf alle Sinnsysteme angewendet. So wird die Repräsentationsebene wiederum untersucht nach:

  • Visuell (sehen)
  • Auditiv (hören)
  • Kinästhetisch (fühlen)
  • Olfaktorisch (riechen)
  • Gustatorisch (schmecken)

Submodalitäten Beispiele nach Sinnsystem

Diese Beispiele zu anlogen und digitalen Submodalitäten nach VAKOG zeigen Ihnen auf, was damit gemeint ist:

Visuelle Ebene

Licht kann heller oder dunkler sein somit handelt es ich um eine analoge Submodalität, da Licht stufenlos einstellbar ist. Das Erinnern einer Situation kann zweidimensional oder dreidimensional gesehen werden. Hierbei handelt es sich um eine digitale Variante der Feinheiten,  da es nur zwei Zustände gibt.

Auditive Ebene

Ein Geräusch kann lauter oder leiser sein somit handelt es ich um eine analoge auditive Variante,  da ein Geräusch stufenlos einstellbar ist. Das Erinnern einer Situation kann in Mono oder Stereo gehört werden. Hierbei handelt es sich um eine digitale auditive Variante,  da es nur zwei Zustände gibt.

Kinästhetische Ebene

Schmerzen können stärker oder schwächer sein somit handelt es ich um eine analoge kinästhetische Modalität, da Schmerzen stufenlos sind. Die Frage nach angenehm oder unangenehm ohne Intensität führt zu einer digitalen, kinästhetischen Submodalitäten. Eine sehr gute Liste finden Sie unter : NLPedia

VAKOG und die Sinne

Die Sinnessysteme VAKOG werden mit den Anfangsbuchstaben der einzelnen fünf Bestandteile der Wahrnehmung abgekürzt:

  • Visuell (sehen) V
  • Auditiv (hören) A
  • Kinästhetisch (fühlen) K
  • Olfaktorisch (riechen) O
  • Gustatorisch (schmecken) G

Die Repräsentationsarten werden durch einen hochgestellten Kleinbuchstaben gekennzeichnet. Die Art des Inhalts wird dahingegen durch einen tiefgestellten Kleinbuchstaben dargestellt. Analoge Inhalte und das äußere Wahrnehmen besitzen kein Kürzel.

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